Investieren in Immobilien: Das sind die Optionen

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Die aktuelle Situation besteht bereits seit einigen Jahren: Die Zinsen bleiben niedrig (derzeit liegt der Europäische Leitzinssatz bei 0,0 Prozent), die Immobilienpreise steigen – kein Wunder, dass immer mehr Anleger ihr Erspartes in das sogenannte „Betongeld“ investieren. Doch welche Möglichkeiten stehen zur Verfügung?

Die Optionen im Überblick

Der Immobilienkauf

Die aktuelle Niedrigzinsphase begünstigt natürlich die Vergabe von Krediten, sodass eine Immobilie erworben werden kann. Schlussendlich stellen konstante Miteinnahmen eine sehr gute Einnahmequelle dar. Zudem ist eine eigene Immobilie auch eine recht gute Altersvorsorge. Doch Anleger dürfen keinesfalls die Schattenseiten außer Acht lassen: Verwaltung und Instandhaltung kosten Geld; wer seine Eigentumswohnung vermietet, der kann mitunter auch Schwierigkeiten mit der Eigentümergemeinschaft bekommen, wenn Verschönerungen beschlossen werden, die zwar teuer sind, jedoch keinen Einfluss auf die Wertsteigerung der Immobilie haben.

Die Immobilienaktien

Möchte der Anleger sein Geld – etwa über die Plattform CMC Markets – in Immobilienaktien investieren, so muss er berücksichtigen, dass die Kurse extremen Schwankungen unterliegen. Auch wenn in den letzten Jahren sehr attraktive Gewinne verbucht werden konnten, so sind die Aktien derart hoch bewertet, dass weitere Steigerungen – zumindest zum Teil – unrealistisch sind.

Die Immobilienanleihen

Die Immobilienanleihen haben natürlich den Vorteil, dass der Rückzahlungsanspruch der Anleihe durch die Eintragung im Grundbuch gesichert ist. Der Investor kann sich das Geld also durch die Verwertung der Immobilie zurückholen. Zu beachten ist jedoch, dass viele Immobilienanleihen nur eine Art „Scheinsicherheit“ sind, da viele Anleihen gar keine erstrangigen Kreditsicherheiten bieten können.

Die Immobilienfonds

Verfügt der Anleger über zu wenig Kapital oder möchte kein Haus oder eine Wohnung erwerben, so kann er sein Geld in einen Immobilienfonds investieren. Der große Vorteil? Das Verlustrisiko ist gering, da das Vermögen auf mehrere Projekte verteilt wird. Jedoch ist das auch gleichzeitig der Nachteil – der Anleger finanziert also auch Immobilienprojekte, die er mitunter gar nicht unterstützen möchte. Des Weiteren sind Immobilienfonds auch teuer. Anleger müssen die Kosten für Makler, Vermittler oder auch Verwalter bezahlen. Wer sich zudem für einen geschlossenen Fonds entscheidet, der muss einerseits eine hohe Mindestanlage tätigen (in der Regel zwischen 5.000 und 10.000 Euro) und muss andererseits auch eine lange Laufzeit in Kauf nehmen.

Immobilien-Crowdinvesting

Schon mit kleinen Summen kann die sogenannte Schwarmfinanzierung funktionieren. Der Anleger beteiligt sich an mehreren Immobilien, muss jedoch keine hohen Beträge aufbringen. Von Vorteil sind auch die relativ kurzen Laufzeiten, sodass das Kapital recht schnell wieder zur Verfügung steht. Des Weiteren kann ein persönliches Portfolio aus Projekten aufgebaut werden, die man gerne unterstützt, weil man glaubt, dass hier die höchsten Gewinne verbucht werden können.

Das Fazit

Fakt ist, dass es keine Anlage gibt, die zu 100 Prozent empfohlen werden kann. Anleger, die ihr Geld in Immobilien stecken möchten, müssen daher im Vorfeld für sich selbst klären, wie hoch das zur Verfügung stehende Kapital ist, welches Risiko man eingehen möchte und ob die Immobilie selbst genutzt oder mitunter vermietet werden möchte.

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